Anekdoten aus der berechneten Zukunft

Schlagwort: schufa

Beim NDR, wo sie regelmäßig über die SCHUFA und Adressehändler_innen berichten, wurden Details aus einer Präsentation veröffentlicht in der die SCHUFA darlegt welche Daten wie häufig bei der Score-Berechnung zur Kreditwürdigkeit mit einfließen.  Da die SCHUFA scheinbar nur zu 9% der Leute was negatives sagen kann, werden häufiger andere Kriterien herangezogen. Und die sind klassisch konservativ: das Alter von Datensätzen (also wie lange ein Konto besteht und wie oft sich die Adresse ändert) ist das Attribut, das am häufigsten in die Berechnung einfließt. Leider weiß auch der Leak nichts über die Bewertung dieses Attributs. Liest die SCHUFA häufige Umzüge eher als „flexible und Karriereorientiert“ oder als „potentielle Mietnomanden“? Deutet ein Bankwechsel und viele Konten auf „reich und preisbewusst bei Finanzdienstleistungen“ hin oder auf „interssiert sich für Geldwäsche“?

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Kreditech und Social Scoring

Die Spiegel Ausgabe 20/2013 hatte „Big Data“ als Aufmacher. Besonders interessant an dem Artikel fand ich den Abschnitt zum Social Scoring durch Kreditech. Scoring bezeichnet Verfahren, wie das der SCHUFA, bei dem ein Wert für die Kreditwürdigkeit berechnet wird und das sich auf die Vergabe und die Höhe der Zinsen auswirkt. Und Social meint in diesem Zusammenhang nur, dass Daten aus Sozialen Online Netzwerken in die Analyse miteinbezogen werden.

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