Anekdoten aus der berechneten Zukunft

Kategorie: Big Data entzaubert

Trump vs Microtargeting 2:0

Während des Wahlkampfes in den USA war hier im Blog schon kurz über Mikrotargeting berichtet worden. Trotz allerlei Microtargeting, Apps und Big Data Analysen lag Cruz hinter Donald Trump. Die Firma, die damals das Microtargeting für die Kampagne von Ted Cruz organisiert hat war Cambridge Analytica. Nachdem Trump, für viele unerwartet, eine Mehrheit im Wahlkollegium erhalten hat, wurde in den amerikanischen Medien viel über Microtargeting gesprochen.

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(Un)erfüllte Vorhersagen 2016/7

Zum Jahresabschluss eine kleine Rück- und Vorschau, mit Nachrichten die hier im Blog das Jahr über bisher nicht besprochen wurden. Darunter: Steuer-, Kredit- und Social Scoring, Wahlprognosen und Prognoseblasen.

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Vorhersage vs. Einschätzung durch Social Media

Aus der Kategorie „Was sich aus Social Media nicht alles ‚vorhersagen‘ lässt“ stell‘ ich heute eine Studie vor, bei der Schäden, die durch Naturkatastropen verursacht wurden, anhand von Twitter vorhergesagt werden sollen. Anhand der Studie lassen sich auch gut die Grenzen der Big Data Analyse von Social Media Daten aufzeigen.

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Studie: Predictive Policing hilft nicht Verbrechen zu bekämpfen

Es gibt immer wieder viel Lob für predictive policing Software. In Deutschland wird Precobs in den USA PredPol für ihre Vorhersagegenauigkeit und Erfolge bei der Verbrechensbekämpfung gefeiert. Nachdem in Zürich ein erster Kurzeittest Test mit Precobs angeblich super erfolgreich war (Tiefstand bei Einbrüchen in 5 Jahren, 14% Rückgang), gibt es jede Woche eine neue Großstadt, die zumindest einen Testlauf starten will. Eine Studie aus den USA, die 2012/2013 durchgeführt wurde, zeigt, dass Predictive Policing auf die Verbrechensraten eigentlich keinen Einfluss hat, sondern vor allem die  Polizeiarbeit strukturiert.

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Moneyball / Big Data und Baseball

Neben Gesundheit und Wirtschaft wird auch der Sport durch Big Data revolutioniert werden – sind sich zumindest die Fanboys sicher. Zwar geht es auch beim Profisport eher um Geld als um Sport, aber der Unterschied zu Unternehmen wie Zynga liegt darin, dass nicht (direkt) die Auswertung von Konsument*innen-Verhalten im Mittelpunkt stehen. Viel zitiert wird die Erfolgsgeschichte der Oakland A’s, die erst als Buch und dann im Film „Moneyball“ aufbereitet wurde.

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Zynga: Big Data-Gaming

Zynga ist neben Google Flu Trends eines der Vorzeigebeispiele für Big Data. Während Google Flu Trends exemplarisch sein soll für die Vorteile von Big Data für eine Gesellschaft (und ihre Gesundheit) repräsentiert Zynga die Versprechen für die Wirtschaft. Data Driven Decision Making hat Zynga innerhalb kurzer Zeit zu seinem millionenschweren Unternehmen gemacht. Wie genau Zynga mit Big Data arbeitet, damit Geld verdient und warum es vielleicht doch kein so gutes Beispiel ist folgt hier.

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Google Flu Trends

Googles Flu Trends ist seit Jahren eines der beliebtesten Beispiele für die vermeintliche Effektivität von Big Data. In relativ vielen Artikel stößt man auf die Googles Vorhersage für Grippewellen, die es zu einer wissenschaftlichen Veröffentlichung1 gebracht hat. In dem populärwissenschaftlichen Buch von Mayer-Schönberger & Cukier  Big data: a revolution that will transform how we live, work and think ist es gar das Ausgangsbeispiel für die Erklärung der viele Vorteile von Big Data und predictive Analytics.

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  1. Ginsberg, J., Mohebbi, M. H., Patel, R. S., Brammer, L., Smolinski, M. S., & Brilliant, L. (2009). Detecting influenza epidemics using search engine query data. Nature, 457(7232), 1012–1014. doi:10.1038/nature07634 []

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