Anekdoten aus der berechneten Zukunft

Schlagwort: Scoring

Beim NDR, wo sie regelmäßig über die SCHUFA und Adressehändler_innen berichten, wurden Details aus einer Präsentation veröffentlicht in der die SCHUFA darlegt welche Daten wie häufig bei der Score-Berechnung zur Kreditwürdigkeit mit einfließen.  Da die SCHUFA scheinbar nur zu 9% der Leute was negatives sagen kann, werden häufiger andere Kriterien herangezogen. Und die sind klassisch konservativ: das Alter von Datensätzen (also wie lange ein Konto besteht und wie oft sich die Adresse ändert) ist das Attribut, das am häufigsten in die Berechnung einfließt. Leider weiß auch der Leak nichts über die Bewertung dieses Attributs. Liest die SCHUFA häufige Umzüge eher als „flexible und Karriereorientiert“ oder als „potentielle Mietnomanden“? Deutet ein Bankwechsel und viele Konten auf „reich und preisbewusst bei Finanzdienstleistungen“ hin oder auf „interssiert sich für Geldwäsche“?

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Gescortes Fahrverhalten und Autoversicherung

Vor einigen Wochen gab es mehrere Berichte über ein neues Autoversicherungsmodell bei dem das Fahrverhalten des_der Versicherungsnehmer_in Einfluss auf die Höhe der Versicherungskosten haben soll. Wer ordentlich fährt zahlt weniger, so das eingängige Prinzip. Dabei soll es nicht nur vermeintlich fairer sein, sondern gleichzeitig mehr Spass machen und Fahrsicherheitstraining sein.

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