Anekdoten aus der berechneten Zukunft

Kategorie: Scoring (Seite 1 von 2)

(Un)erfüllte Vorhersagen 2016/7

Zum Jahresabschluss eine kleine Rück- und Vorschau, mit Nachrichten die hier im Blog das Jahr über bisher nicht besprochen wurden. Darunter: Steuer-, Kredit- und Social Scoring, Wahlprognosen und Prognoseblasen.

Lesen Sie weiter

Intrado Beware und der Threat Score

In diesem Beitrag geht es um Intrado Beware, ein System, dass von Sicherheitsbehörden genutzt werden kann um für eine Person eine Threat Score oder Risk Index berechnet. Das System trifft zwar keine Vorhersagen, sondern ist eher ein Tool zu Datenaggregation, dennoch wird es als Predictive Policing beworben. Und letztendlich ist ein Score auch eine Aussagen darüber wie sich eine Person in Gegenwart und Zukunft verhalten wird.

Lesen Sie weiter

Scoring-NG in China?

Vor einigen Wochen machte die Nachricht die Runde, in China werde ein umfassendes Social-Scoring eingeführt, bei dem der Scorewert in Zukunft über alles mögliche mitentscheiden würde. Das führt zu einem kurzen, medialen Aufschrei, dabei stimmten nicht alle Fakten und ähnliche Techniken sind heute auch schon anderswo im Einsatz. Eine Zusammenfassung.

Lesen Sie weiter

In einem kurzen Beitrag in der Finanical Times (hier nicht-paywalled zusammengefasst) wurde wieder über Social Scoring für die Berechnung der Kreditwürdigkeit berichtet.

Es scheint als wären auch amerikanische Scoring-Unternehmen noch eher an den „klassischen“ Werten interessiert und schätzen Personen die nicht häufig umziehen (andernfalls könnte das auf Probleme mit der Miethöhe hinweisen) und ihre Rechnungen zügig bezahlen. Aber auch dort würde man gerne mehr über eben jene Leute wissen, für die sich mit den klassischen Methoden nichts berechnen lässt, weil einfach keine Daten vorliegen. Viel zitiert wurde daher die Aussage das man auch Facebook-Profile beobachtet, und etwa Menschen die häufig posten das irgendwer oder irgendwas „wasted“ ist. Umgangsprachlich übersetzt es sich mit „besoffen“. Das Sprache meist mehrdeutig ist, ist für den Score erstmal egal.

“If you look at how many times a person says ‘wasted’ in their profile, it has some value in predicting whether they’re going to repay their debt,” Will Lansing, chief executive at credit rating company FICO „It’s not much, but it’s more than zero.“

 

 

People Analytics

People Analtyics. Eine weitere dieser, eigentlich nicht-aufhaltbaren, stetig wachsenden, datengetriebenen Entwicklungen der berechnenden Zukunft. Diesmal für die Personalabteilungen und das Human Ressource Management.

Lesen Sie weiter

Auf der Webseite xethics.com gibt es eine lesenswerte Reportage über Social Scoring  bei dem auch zwei Sprecher von Social Scoring Unternehmen (u.a. Kreditech) zu Wort kommen. Dabei geht es unter anderem auch um das Verständnis der Big Data Unternehmen von sich selbst, eben nicht nur mit Blick in die Vergangenheit zu arbeiten sondern so eine Art algorithmische Glaskugel entworfen zu haben.

Lesen Sie weiter

US Krankenhausbetreiber kaufen Konsument_innendaten

Die Businessweek berichtet, dass eine amerikanischer Betreiber von medizinischen Einrichten (Carolinas HealthCare Systems) dazu übergegangen ist Daten von Data Brokern zu kaufen.

Lesen Sie weiter

Beim NDR, wo sie regelmäßig über die SCHUFA und Adressehändler_innen berichten, wurden Details aus einer Präsentation veröffentlicht in der die SCHUFA darlegt welche Daten wie häufig bei der Score-Berechnung zur Kreditwürdigkeit mit einfließen.  Da die SCHUFA scheinbar nur zu 9% der Leute was negatives sagen kann, werden häufiger andere Kriterien herangezogen. Und die sind klassisch konservativ: das Alter von Datensätzen (also wie lange ein Konto besteht und wie oft sich die Adresse ändert) ist das Attribut, das am häufigsten in die Berechnung einfließt. Leider weiß auch der Leak nichts über die Bewertung dieses Attributs. Liest die SCHUFA häufige Umzüge eher als „flexible und Karriereorientiert“ oder als „potentielle Mietnomanden“? Deutet ein Bankwechsel und viele Konten auf „reich und preisbewusst bei Finanzdienstleistungen“ hin oder auf „interssiert sich für Geldwäsche“?

Lesen Sie weiter

Gescortes Fahrverhalten und Autoversicherung

Vor einigen Wochen gab es mehrere Berichte über ein neues Autoversicherungsmodell bei dem das Fahrverhalten des_der Versicherungsnehmer_in Einfluss auf die Höhe der Versicherungskosten haben soll. Wer ordentlich fährt zahlt weniger, so das eingängige Prinzip. Dabei soll es nicht nur vermeintlich fairer sein, sondern gleichzeitig mehr Spass machen und Fahrsicherheitstraining sein.

Lesen Sie weiter

PhoneID Score

Slashdot führt mich zu diesem Artikel von Kashmir Hill in der Online Ausgabe Forbes Magazin über den PhoneID Score.Eine einfache REST API über die man zu einer beliebigen Telefonnummer einen Datensatz mit einem Risiko-Score abfragen kann.

Lesen Sie weiter

ältestenBeiträge

Copyright © 2017 Anekdoten aus der berechneten Zukunft

Theme von Anders Norén↑ ↑